#WIR SIND FILM.


 

Donnerstag, der 12. Januar 2017

Es ist 17.40 Uhr. Schneeregen benetzt die Scheiben.

In den Räumlichkeiten des Glasbau vom KunstKulturQuartier kommt langsam Bewegung.

 

Das Team um „Film² [filmhochzwei]“, das unter liebevoller Leitung von „KUNST UND DRAMA“ diesen Abend präsentiert,

bereitet sich und die Räumlichkeit vor.

 

Poster ehemaliger Projekte von Christian Kern und Friederike Pöhlmann-Grießinger werden an den Glaswänden angebracht, Popcornbecher mit Stickern versehen und reichlich befüllt, Requisiten und Flyer auf Tischen verteilt.

Langsam macht sich Nervosität breit.

 

Der Beamer wird aufgebaut, Bild und Sound überprüft und die ersten Videos laufen über die Leinwand. - Wir sind bereit.



Nach und nach betreten Schauspieler, Mitwirkende, Freunde, Familienmitglieder und neugierige Gäste den großen Konferenzraum, der als Kulisse für „FAUST – Im Schatten der Nation“ genutzt wurde und nun als Präsentationsfläche von Christian Kerns bisherigem Schaffen dient.

 

Den Anfang machen Bilder aus den Backstage- und Making-Of-Bereichen von Christians Filmen.

Danach hält Roland Eugen Beiküfner, Schauspieler und festes Mitglied bei „KUNST UND DRAMA“, eine kleine Ansprache. Er bedankt sich bei den treuesten Mitarbeitern der Theater- und Kulturgruppe mit Geschenken und Blumen, ehrt die Regisseurin und bittet anschließend Christian Kern nach vorne, um ihm ebenfalls Kleinigkeiten zu überreichen und die Leitung des Abends zu übergeben.

Eine kleine Begrüßung und ein aufgenommenes Interview bilden den Einstieg, bevor Christian über seinen bisherigen Werdegang berichtet. Begleitend zeigt er kleine Clips, Bilder und längere Videos zu seinen Projekten.

 

Star Trek weckte seine Leidenschaft für den Film und mit Hilfe des Camcorders seines Vaters, seiner Schwester und einem unendlichen Reichtum an Fantasie, machte er seine ersten Gehversuche als Drehbuchautor, Filmproduzent, Regisseur, Kameramann und Schauspieler.

Christian Kern & Veronika Pfeifer mit ihrer JuFinale-Urkunde und dem Lobo (2009)
Christian Kern & Veronika Pfeifer mit ihrer JuFinale-Urkunde und dem Lobo (2009)

 

Das erste größere Projekt war eine Schulaufgabe. Es sollte das Gedicht „Der Panther“ umgesetzt werden und Christian ging filmerisch an das Thema heran und mit den gewonnen Erfahrungen begann er die Arbeit am nächsten Projekt.

 

 

Wie von vielen Fans und neugierigen Filmliebhabern erbeten, zeigt Christian das komplette Video, das er damals unter „CK Productions“ gedreht und mit dem er den 4. Platz des Jugendfilmfestivals gewonnen hatte - „Indiana Jones und der Apachen-Diamant“.

 

 

Besonders alle anwesenden Beteiligten dieses Frühwerkes, schmunzeln und lachen herzlich über so manch verpatzte Szene und Kampfdarstellung.

 

Für das nächste Vorhaben holte er sich erstmals professionelle Schauspieler ins Boot, buchte größere Locations und das Team um ihn herum wuchs.

Aus „CK Productions“ wurde „Film²“. Sogar internationale Kontakte konnte er knüpfen, die bis heute gern mit ihm zusammenarbeiten.

 

Mit „STARFLEET ACADEMY“ hatte er einen ca. 96 Minuten langen Kinofilm kreiert, der im Manhattan Kino Erlangen, sowie im Casablanca in Nürnberg seine Premiere feierte und sogar auf der Fed-Con in Düsseldorf der SciFi-Gemeinschaft vorgestellt wurde.

 



FAUST – Im Schatten der Nation“ ist das aktuelle Projekt von Film² [filmhochzwei].

 

Dem Publikum zeigt er Trailer und Fotos und offenbart, dass es sich bei diesem Werk, eigentlich als Miniserie konzipiert und als Solche auf vimeo und Kinoflimmern veröffentlicht, um einen Pilotfilm handelt. Jedoch möchte er den Fanwünschen und dem Konsumverhalten der Zuschauer entsprechen und somit wird Christian zukünftig mit „FAUST“ eine Serie von etwa 10 Folgen,

mit je ca. 45 Minuten Spielzeit produzieren.

 

Als Abschluss enthüllt er, dass er mit Film² [filmhochzwei] einen eingetragenen Verein gründen möchte und Mitglieder,

Interessierte und Sponsoren höchst willkommen sind. Im Anschluss an die Präsentation fachsimpelt man untereinander,

tauscht Meinungen, Lob und Kritik aus und schwelgt strahlend in Erinnerungen.

 

Von Vanessa Hiltner